Zusammenarbeit zwischen W+P und PLAN FORWARD: 3.Preis für die PLAN FORWARD GmbH beim Architektur- und Investorenwettbewerb Wohnbebauung Auwiesen, Wangen im Allgäu

Die Stadt Wangen im Allgäu ist im Jahre 2024 Ausrichterin der Landesgartenschau Baden-Württemberg. Am Rande der Gartenschau soll in den Auwiesen ein neues, attraktives Wohngebiet auf vier möglichen Baufeldern mit insgesamt 15.700 m² entstehen. Die Neubebauung soll einen wichtigen Ausstellungsbeitrag zu den Themen Innovation Holzbau, nachhaltige Bauweise und zukunftsorientierte Bauformen darstellen.

Gegenstand des ausgelobten Investorenwettbewerbs war die Entwicklung eines adäquaten funktionalen und architektonischen Konzepts, welches gut vermarktbar und innerhalb der Budgetnotwendigkeiten eines Investors umsetzbar ist und zusammen mit einem Endinverstor angeboten wird.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde von der W+P Gesellschaft für Projektabwicklung mbH, eine Gesellschaft der WOLFF GRUPPE, eine Bietergemeinschaft aus ihrer Architekten-Schwestergesellschaft PLAN FORWARD GmbH und der GWG-Gruppe als Investor gegründet. Zusätzlich wurde ein Team aus den Fachplanungsdisziplinen Haustechnik, Brandschutz, Statik und Bauphysik sowie aus weiteren mit der Aufgabenstellung vertrauten Unternehmen in die Zusammenarbeit eingebunden.

Die Herausforderung für das Team bestand u. a. darin, die Abmessungen der Grundstücke und die Hochwassersituation zu berücksichtigen sowie die Wünsche nach hochwertiger und wirtschaftlicher Holzbauweise zu erfüllen. Zudem sollte sich das neue Quartier durch eine hohe gestalterische Qualität hinsichtlich der Architektur, des Wohnens und des Umgangs mit der Verzahnung von Grün- bzw. Landschaftsraum auszeichnen.

Um hier Lösungen aufzeigen zu können, wurden von dem Team neben den architektonischen Fragestellungen auch ökologisch sinnvolle Mobilitätskonzepte erarbeitet, Fassadenqualitäten über den Lebenszyklus betrachtet, Überlegungen zum altersgerechten Wohnen der Zukunft angestellt und ein Schwerpunkt auf den modularen Holzbau gelegt. 

Als Ergebnis der Zusammenarbeit erzielte die Bietergemeinschaft aus den PLAN FORWARD Architekten und der GWG-Gruppe mit dem erarbeiteten Konzept für das Baufeld drei und vier den 3. Preis.

Auszug auf der Jurybewertung:

Den Verfassern gelingt es, mit jeweils einer Gebäudetypologie auf den beiden Baufeldern drei und vier eine prägnante städtebauliche Setzung zu schaffen. Ein punktförmiges, höheres Gebäude besetzt das Baufeld vier, erzeugt eine Signalwirkung im Quartier und tritt in den räumlichen Dialog mit den bestehenden höheren Häusern am Südring. Fünf schmale, zeilenförmige Baukörper, in Reihung gesetzt, definieren das Baufeld drei und bilden einen klar strukturierten, durchlässigen Gebäudefilter aus dem Quartier zum Argenhang hin. Die Geschosswohnungsbauten auf Baufeld drei werden über eine gut konzipierte, durchgespannte Tiefgarage verbunden, welche zugleich einen erhöhten Sockel für die Baukörper bildet. So entstehen neben einer klaren baulichen Kante zum Naturraum hin gute Freiraum- und Wohnqualitäten für die Erdgeschosswohnungen. […]