Die von der PLAN FORWARD in Mülheim geplanten Flüchtlingsunterkünfte im Holzrahmenbau werden zum Behelfskrankenhaus

Die Stadt Mülheim an der Ruhr beauftragte 2015 die PLAN FORWARD GmbH und die W+P Gesellschaft für Projektabwicklung mbH, beides Tochterunternehmen der WOLFF GRUPPE Holding GmbH, mit der Errichtung von Flüchtlingsunterkünften im Holzrahmenbau auf dem ehemaligen Kirmesplatz in Mülheim-Saarn. In kürzester Zeit entstand dort ein Areal mit zehn Holzhäusern für 600 Personen, ergänzt von zusätzlichen Verwaltungseinrichtungen für den Betreiber „Deutsches Rotes Kreuz“ und Sanitäreinrichtungen. Im Fokus der Beauftragung lag die kurze Fertigungszeit und die zukünftige Nachnutzung der Holzhäuser.

Aktuell erfahren diese eine Nutzungsänderung, denn die Stadt Mülheim möchte in der Corona-Krise präventiv zusätzliche Bettenkapazitäten zur Entlastung der Krankenhäuser einrichten. Für das Not-Krankenhaus wurden nun acht leerstehende Flüchtlingsunterkünfte umfunktioniert und als Behelfskrankenhaus ausgestattet. In 100 Zimmern werden 200 Betten untergebracht. Hier werden aber nicht vorwiegend Corona-Infizierte behandelt, sondern auch ganz normale Fälle.