Mai 2018 | Berlin – Ausstellungsneubau „Pergamonmuseum. Das Panorama“ im Frühjahr an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz übergeben

Das Jahr 2018 ist für die Museumsinsel in Berlin ein bedeutendes Jahr. Im Spätsommer 2016 beauftragte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) den temporären Ausstellungsneubau „Pergamonmuseum. Das Panorama“. Der Beauftragung ging ein europaweites Ausschreibungsverfahren voraus, in dem sich die Interimsbau Pergamonmuseum Realisierungsgesellschaft mbH (IPR) durchsetzen konnte. Nach Start der Bauabreiten Anfang 2017 wurde das Projekt nahezu im Zeitplan von der IPR fertiggestellt und an die SPK übergeben.

Das Bauprojekt war aufgrund des komplizierten Baugrundes, der kurzen Zeitspanne und der fachübergreifenden Komplexität für alle Beteiligte eine mehr als herausfordernde Aufgabe, die nun durch großes Engagement der Beteiligten zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen ist. Gemeinsam sind SPK und IPR der Überzeugung, dass das neue Haus großen Zuspruch beim Publikum finden wird.

Bereits im Laufe des Jahres 2018 wird das „Pergamonmuseum. Das Panorama“ mit seiner ersten Ausstellung locken und bedeutende Teile des zurzeit nicht zugänglichen Museumsteils zeigen. Als weiterer Höhepunkt wird in der Rotunde des Neubaus das 360-Grad-Großpanorama von Yadegar Asisi mit der Vision der antiken Metropole präsentiert. Mit dem Neubau wird dringend benötigter Raum geschaffen, denn angesichts der umfassenden Sanierungsmaßnahmen kommt das Pergamonmuseum an seine Kapazitätsgrenze.

Zum Projekt

Der temporäre Ausstellungsneubau „Pergamonmuseum. Das Panorama“ steht gegenüber dem Bode-Museum, auf den sogenannten Museumshöfen und ist fußläufig für die Besucher der Museumsinsel gut erreichbar. Er dient als Ausweichquartier für verschiedene Ausstellungen zu Themen, die sonst sanierungsbedingt nicht gezeigt werden könnten, denn seit 2012 wird das Pergamonmuseum im Rahmen des Masterplans „Museumsinsel“ im laufenden Betrieb abschnittweise instandgesetzt und erweitert.

Die für das Projekt eigens neugegründete IPR, ein Unternehmen der WOLFF GRUPPE, übernahm im Auftrag der SPK die ganzheitliche, interdisziplinäre Umsetzung aus einer Hand. Dies von der weiterführenden Planung nach Erteilung der Baugenehmigung, über Vergabe und Ausführung bis hin zur kompletten Projektfinanzierung. Hierbei bediente sie sich der Kompetenz der WOLFF GRUPPE-Töchter: W+P Gesellschaft für Projektabwicklung mbH für die Projektsteuerung sowie Bauausführung bzw. der PLAN FORWARD GmbH für die Planungsleistungen.