Zum Projekt

Seit Jahren stößt das Museum mit seinen Ausstellungen, dem begleitenden Programm sowie dem Bildungsangebot auf immer stärkeres Interesse. Um auch in Zukunft für die Kunst, die Besucher und die Mitarbeiter beste Rahmenbedingungen zu garantieren, beschloss die Stiftung Nantesbuch gGmbH eine umfassende, technische Modernisierung des historischen Gebäudes.

Ziel des Projekts war im Wesentlichen, die ganzheitliche Betrachtung und Umsetzung eines bedarfsgerechten Klimas im Museum und eines zeitgemäßen Beleuchtungskonzepts.
Im Innenhof wurde ein unterirdischer Neubau errichtet, der die gesamte Technik des Museums zentral bündelt. Durch die Verlagerung der Technik aus dem Museum in die neue Technikzentrale konnten zusätzliche, notwendige Flächen gewonnen werden. Der Zugang zum Neubau befindet sich im Untergeschoss. Vor dem Aushub für die Neubaumaßnahme wurde der gesamte Innenhof kartiert, damit dieser nach abgeschlossenen Bauarbeiten in ursprünglicher Form wiederhergestellt werden konnte.

Die verschiedenen Gestaltungstypologien des Museums wurden durch eine einheitliche Formensprache beruhigt. Der Deckenspiegel wurde durch einheitliche LED-Leuchten (Downlights) und einheitliches Raumlicht reduziert, sodass ein harmonisches Gesamtbild erzeugt wurde. Für den Bildschirm im Foyer wurde eine Wandnische gebaut. Die Heizkörper wurden durch Wandflächenheizungen ersetzt und unsichtbar in die Wand integriert. Ein neues revisionierbares Verdunkelungs-System wurde in die Decke integriert und ersetzt die alten Rollos. Ein heller Stoff ohne Blendwirkung fügt sich harmonisch in das Gesamtbild der Räume ein - so können bei Bedarf empfindliche Ausstellungsstücke geschützt werden.

Die PLAN FORWARD GmbH war für die Planung und schlüsselfertige Ausführung der Umbau- und Sanierungsarbeiten (Abbruch, Umbau, Sanierung, Außenanlagen) verantwortlich. Die Zeitschiene im Projekt war überaus sportlich: Abschluss des 3D-Laserscans im Februar 2017, Konzeptvorstellung im September, Beauftragung im Oktober sowie Baubeginn ab März 2018. Erbracht wurden Leistungen der Leistungsphase 1 - 8.